Am 1. Oktober 2019 ist das neue Hochschulgesetz des Landes Nordrhein-Westfale in Kraft getreten. Relevante Neuregelungen aus Sicht der betroffenen Studierenden und Hochschulen beziehen sich vor allem auf den Studienverlauf: So können die Hochschulen wieder Anwesenheitspflichten in einzelnen Lehrveranstaltungen einführen. Vor dem Hintergrund des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit dürfte gleichwohl im Einzelnen rechtlich zu überprüfen sein, ob dies rechtmäßig erfolgt. Erfahrungen aus anderen Bundeslängern – z.B. Baden-Württemberg – zeigen, dass die Regelungen häufig zu ungenau oder unverhältnismäßig sein können. Ferner sollen Studienverlaufsvereinbarungen getroffen werden können – welche Rechtsfolgen aus diesen Vereinbarungen folgen, dürfte ebenfalls noch durch die Gerichte zu klären sein. Es bleibt folglich spannend. Bei Fragen zum Hochschulgesetz NRW können Sie Herrn RA Dr. Verenkotte jederzeit kontaktieren.