Angaben auf Attest müssen aussagekräftig sein

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat in einer aktuellen Entscheidung (Urteil v. 16.5.2019 – 2 LB 369/19) nochmals seine ständige Rechtsprechung bestätigt, dass ein Prüfling, der sich krankheitsbedingt von einer Prüfung abmelden möchte, ein hinreichend aussagekräftiges Attest vorlegen muss. Das OVG hebt hervor, dass die Prüfungsbehörde – und nicht der Arzt – darüber zu entscheiden hat, ob eine Prüfungsunfähigkeit im rechtlichen Sinne vorliegt. Daher muss das Attest aussagekräftige Befundtatsachen enthalten. Hierauf kann nur im Ausnahmefall verzichtet werden – nämlich dann, wenn sich bereits aus der Diagnose einer akuten Krankheit die Prüfungsunfähigkeit ohne Weiteres ergibt.

Anerkennung einer erbrachten Prüfungsleistung

In einem außergerichtlichen Verfahren gegen die Hochschule Osnabrück wandte sich eine Studierende an Herrn RA Dr. Verenkotte, da eine von ihr erbrachte Prüfungsleistung wegen angeblicher Formfehler bei der Anmeldung nicht anerkannt wurde. Nach Intervention durch Herrn Dr. Verenkotte lenkte die Hochschule ein, sodass die Mandantin ihr Studium nun erfolgreich abschließen kann.

Neuer Prüfungsversuch dank außergerichtlichem Vergleich

Eine Studentin der Hochschule Rhein-Waal legte persönlich Widerspruch gegen ihr endgültiges Nichtbestehen im Bachelorstudiengang Gender & Diversity ein. Nachdem die Hochschule diesen Widerspruch als unbegründet zurückgewiesen hatte, wandte sich die Dame an Herrn Rechtsanwalt Dr. Verenkotte, der Klage gegen den Widerspruchsbescheid beim Verwaltungsgericht Düsseldorf erhob. Im Rahmen des gerichtlichen Verfahrens wurden eine Reihe möglicher Verfahrensfehler im Prüfungsverfahren diskutiert, sodass Herr Dr. Verenkotte im Ergebnis mithilfe eines außergerichtlichen Vergleichs einen zusätzlichen Prüfungsversuch für seine Mandantin erstreiten konnte. Diese kann ihr Studium nunmehr erfolgreich fortsetzen.

Zusätzlicher Prüfungsversuch in zwei parallelen Verfahren

Gleich zwei Studierende der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen wandten sich an Herrn Rechtsanwalt Dr. Verenkotte, da sie studienbegleitende Prüfung wiederholt und somit endgültig nicht bestanden hatten. Im Rahmen des Widerspruchsverfahrens konnte Her Dr. Verenkotte einen Vergleich dahingehend erwirken, dass beide Studierenden einen neuen Prüfungsversuch erhielten und ihr Studium somit erfolgreich fortsetzen konnten.

Exmatrikulation wegen schwerer Täuschung verhindert

Einem Studenten an der Bergischen Universität Wuppertal waren bei der Anfertigung seiner Master-Thesis schwere handwerkliche Mängel unterlaufen. Aufgrund einer Reihe von Zitierfehlern stufte die Uni dies als Täuschungsversuch ein. Da die Arbeit zahlreiche solche Fehler aufwies, drohte die Exmatrikulation aufgrund eines schweren Täuschungsversuchs. Herr Rechtsanwalt Dr. Verenkotte konnte nach Durchsicht der Unterlagen die Universität davon überzeugen, dass es sich lediglich um einen minder schweren Fall einer Täuschung handeln dürfte, sodass die Exmatrikulation abgewendet werden konnte. Der Mandant konnte somit seine Master-Thesis ein zweites Mal schreiben.

Vorläufiger Prüfungsversuch bestanden und anerkannt

Nachdem eine Mandantin von Herrn RA Dr. Verenkotte einen dritten und somit letzten Prüfungsversuch an der Hochschule Rhein-Waal nicht bestanden hatte, wurde zunächst im Widerspruchs- und anschließend im Klageverfahren um die Rechtmäßigkeit der Prüfung gestritten. Insbesondere standen vorgegebene „correcting sheets“ und eine nicht hinreichende Begründung der Prüfungsbewertung zur Diskussion. Die Klägerin durfte vorläufig an einem weiteren Prüfungsversuch teilnehmen, den sie bestand. Im Anschluss gelang es, einen Vergleich mit der beklagten Hochschule zu schließen, wonach die bestandene Prüfung anerkannt wurde.