Das Oberverwaltungsgericht NRW hat in einem von Rechtsanwalt Dr. Philipp Verenkotte geführten Verfahren die Rechte eines Prüflings gestärkt (Beschluss v. 16.7.2020 – 14 B 933/20). Im Rahmen eines gerichtlichen Eilverfahrens kämpfte ein Prüfling darum, für die Ergebnisse des mündlichen  Teils seiner staatlichen Prüfung zum Physiotherapeuten eine Begründung durch die Fachprüfer zu erhalten. Das Gesundheitsamt der Stadt Köln stellte sich auf den Standpunkt, dass eine Übersendung der Prüfungsprotokolle hierfür genügen müsse. Das OVG stellte daraufhin – erneut – klar, dass Prüfungsprotokolle keine Bewertungsbegründung darstellen und auch nicht ersetzen. Auf Verlangen des Prüflings müssen die zuständigen Prüfer ihre Bewertung schriftlich begründen.